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"Straßenfußball für Toleranz" - Willkommen!

 

STRASSENFUSSBALL FÜR TOLERANZ wurde im Jahr 2000 als Pilotprojekt im Land Brandenburg gestartet. Zentrales Anliegen von STRASSENFUSSBALL FÜR TOLERANZ ist es, neben dem sportlichen Talent auch das soziale Talent von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Fußball ist für alle gleichermaßen zugänglich, erfordert wenig organisatorischen Aufwand und lässt u. a. Konfliktmanagement, Toleranz, Teamarbeit und Zivilcourage, unbelastet und altersadäquat über die Aktivität selbst einüben.


Straßenfußball – Definition, wie wir sie verstehen:


Fußball – kaum eine andere Sportart schafft es, so viele Menschen weltweit zu begeistern und zu mobilisieren. Fußball ist somit auch ein milieu-, kultur-, und nationenübergreifendes Medium im Sport. Straßenfußball bedient sich diesem Medium in Verbindung mit sozialem Lernen.
Straßenfußball braucht keine speziellen Plätze, keine teuren Geräte und keine aufwendigen Rahmenbedingungen: überall spielbar, überall verständlich und allen gleichermaßen zugänglich, erlaubt er einen einfachen, unbeschwerten, motivierenden und lebensraumorientierten Zugang zum Sport. Straßenfußball für Toleranz fokussiert sich dabei nicht nur auf die Belange der Jungen, sondern schließt ganz zentral Mädchen und weibliche Jugendliche in die Zielgruppe mit ein. Mit seinem besonderen Regelwerk bietet Straßenfußball den Rahmen für Lerninhalte wie Konfliktmanagement, Zivilcourage, interkulturelles Lernen, Fairness und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Das Lernen sozialer und persönlicher Handlungskompetenzen wird dabei zur Vorraussetzung für ein soziales und tolerantes Miteinander im europäischen Kontext.

Warum spielen wir Straßenfußball für Toleranz und kicken nicht einfach nur?


Wir wollen,

  • Möglichkeiten schaffen, dass Jugendliche sich selbst organisieren, z.B. in Clubs, Treffs.

  • dass Jugendliche eigene Turniere organisieren und den Kontakt untereinander pflegen.

  • alle Jugendliche erreichen, die nicht organisiert sind (z.B. in Vereinen).

  • dass sich Jugendliche miteinander über den Dialog auseinandersetzen, „erst müssen sie, dann wollen sie meistens“.

  • Alternativen zu einer mitunter „perspektivlosen“ Alltagswelt schaffen.

  • über die Spielregeln, Werte und Normen hinsichtlich „gewaltloser“ Konfliktlösung vermitteln.

  • durch die Einbeziehung von Mädchen, wollen wir den Fair Play Gedanken im Spiel und auch außerhalb des Spiels vermitteln.

  • das Eigenengagement der Jugendlichen fördern und einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten.

  • Toleranz zwischen Jugendlichen verschiedener Nationen, Kulturen und gesellschaftlicher Milieus entwickeln.